Tief zu atmen, ist Balsam für die Lunge und den gesamten Organismus. Im Kurhaus sowie im Klinikum Bad Gleichenberg erfahren wir, was Lungen in vollen Zügen genießen.

„Atemlos“, „Mir bleibt die Luft weg!“: Solche Worte hört man oft bei besonderen Eindrücken, sie sind aber auch Ausdruck für unangenehme, unter Umständen auch gefährliche gesundheitliche Beeinträchtigungen. Gegen krankhafte Atemschwäche kann man aber etwas unternehmen. Durchatmen kann man lernen, wobei es natürlich Abstufungen zwischen Menschen mit gesunder Lunge, die aus Gewohnheit oder im Stress flach atmen, und Menschen mit wirklichen Lungenproblemen gibt. Doch es gilt: Was der erkrankten Lunge gut-tut, nehmen auch gesunde Lungen dankend an. Frische Luft zum Beispiel. Diese kann man im Thermenland Steiermark bei langen Spaziergängen in der Natur jeden Tag haben.

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Bewegung mit der Trainerin an der frischen Luft. © DAS KURHAUS Bad Gleichenberg

Auch im Kurpark Bad Gleichenberg, wo seit 180 Jahren Kurgäste flanieren. (Der hohe Anteil an Fichten ist übrigens auf den ursprünglichen Gründungszweck – die Behandlung von Atemwegserkrankungen – zurückzuführen.) Dass die Luft auch weit in die Bronchien vordringt, kann man durch gezielte Tiefenatmung fördern. Bei dieser Atmung ist das Zwerchfell beteiligt, äußeres Zeichen ist das Heben und Senken des Bauchs beim Atmen.

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Das Kurhaus – samt Umgebung eine Schönheit. © DAS KURHAUS Bad Gleichenberg

In Bad Gleichenberg, wo sowohl das Klinikum auf Lunge (und Stoffwechselerkrankungen) als auch das Therapiezentrum des KURHAUSES auf die Atemwege spezialisiert ist, trifft man auf jede Menge atemmedizinische Kompetenz. Im Zentrum der Therapie steht die Inhalation mit Gleichenberger Sole. Diese stärkt die Atemwege bei Erkrankungen wie Nasennebenhöhlen-, Kehlkopf- und Rachenentzündungen, chronischer Bronchitis, Asthma bronchiale, COPD und Lungenemphysem.

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Ganzkörperkältetherapie – die intensive Kälteeinwirkung (-110°C für ca. 3 Minuten) blockiert das Schmerzempfinden, verkrampfte Muskeln entspannen sich, erkrankte Gelenke werden beweglicher und der Körper reagiert mit einer Überwärmung. © DAS KURHAUS Bad Gleichenberg

„Neben den Therapien mit Sole wird auch eine medizinische Trainingstherapie – eine Kombination von Ausdauer- und Krafttraining – durchgeführt“, erklärt der ärztliche Leiter Prim. Dr. Christian Wiederer. Gleichenberger Sole ist ein anerkanntes Naturheilmittel, das durch Verdampfen des heilenden Quellwassers auf ca. 1 Prozent Kochsalzgehalt konzentriert wird. Sie bildet die Basis sämtlicher Behandlungen, die übrigens auch bei Stimmproblemen (von Sängern oder Rednern) gute Erfolge zeigen.

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Unterwasserbewegungstherapie – im Therapiebecken wird Gymnastik durchgeführt. © DAS KURHAUS Bad Gleichenberg

Ergänzend dazu stehen Atemgymnastik, Atemschule und Atemmuskeltraining auf dem Therapieplan. Auch vorbeugend sind Sole-Inhalationen zu empfehlen, weil sie die Widerstandskräfte der Lunge gegen Infektionen und Umweltgifte stärken.

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Kuren für Kinder – das Atmen fällt bald leichter. © DAS KURHAUS Bad Gleichenberg

Seit vielen Jahren werden im KURHAUS Bad Gleichenberg auch Kinder mit Asthma behandelt. Bei den 3- bzw. 4-wöchigen stationären Heilverfahren ist immer eine Begleitperson dabei.

www.daskurhaus.at

 

 

© Text: Echt*Zeit Magazin des Thermenland Steiermark