Mund auf, Augen zu! Wie viel Kreativität in ein Glas passt, stellt eine steirische Könnerin unter Beweis.

Sie hören auf klingende Namen wie Juhudler, Steirisches Käferl oder Beschwipste Krumbirn und beweisen auch beim Verkosten in Frau Erharts kleinem schmuckem Marmelade-Paradies, dass es sich beim Marmeladekochen (und -essen) um süße Poesie handeln muss. Hier treffen reife Früchtchen aus dem hauseigenen Garten auf Weine und Liköre, Gemüse oder sogar Kartoffeln.

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„Echte Steirer“ liebäugeln mit Kürbis-Apfel oder „Käferl“ – deliziös! © Helga Erhart

Gusto holen kann man sich unter www.marmelade-paradies.at, davon, wie gut es schmeckt, muss man sich aber Glas für Glas selbst überzeugen.

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Im Marmelade-Paradies können Besucher fast 100 Sorten verkosten. © Helga Erhart

Die Spitzengastronomie reißt sich förmlich um Ihre Marmeladen. Worin liegt das Geheimnis des guten Geschmacks?
Klein, aber fein zu sein und zu bleiben. Hausgemacht schmeckt es immer noch am besten. Ich verwende nur reifes Obst aus meinem eigenen Garten oder von Bauern aus der Region.

Wie könnte die schärfste Versuchung auf einem Butterbrot schmecken?
Wärmend im Abgang ist beispielsweise eine Kreation aus Himbeere, Schoko und Chili. Richtig scharf wird es beim „Feurigen Apfel“.

Was steckt hinter einer Beschwipsten Krumbirn?
Krumbirn heißt in unserer Gegend der Erdäpfel.

Die Künstler-Frage: Woher beziehen Sie Ihre Marmeladen-Inspiration?
Oft sehe ich etwas, interessante Kombinationen, oder ich entdecke eine neue Frucht. Das Herumexperimentieren fasziniert mich schon seit Langem – zum Beispiel mit Vanille und Wein, Likör und Orange.

 

 

© Text: Echt*Zeit Magazin des Thermenland Steiermark