Im Thermenland Steiermark entspringen heiße, heilkräftige Quellen – aber auch hervorragende Trinkwässer!

Wer hat, der hat! Das Thermenland Steiermark hat reichlich – segensreiche warme Quellen, die Badenden Genuss und Wohlbefinden bieten, aber auch kühles Nass, sprich Trink- und Mineralwasser von besonderer Qualität. Letztere sind teilweise seit Jahrzehnten als Trinkkuren medizinisch etabliert, werden aber auch von Gastronomie und Kulinarik gefördert und kultiviert. Den positiven Einfluss der mineralischen Wässer auf die Gesundheit schätzt man im Thermenland Steiermark schon lange, ist die Region doch, im besten Wortsinn, von Natur aus mit einer Vielzahl von quellfrischen Ressourcen verwöhnt. Das Sicheldorfer Heilwasser – als ein Beispiel – eignet sich hervorragend zum Mischen mit Wein und Fruchtsäften („Mischungen“ bekommen einen milden, fruchtigen Geschmack), es zeigt aber auch Sofortwirkung bei Sodbrennen und wird seit 1926 zur Trinkkur (bei Magen-Darm-Indikationen) empfohlen.

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© Parktherme Bad Radkersburg

Besonders groß geschrieben wird im Thermenland Steiermark  aber naturgemäß der Genuss. Und da ist es nunmal so, dass Wasser Essen und Wein gleichermaßen bereichert. Sei es als Aperitif, der mit seiner feinen Kohlensäure den Appetit anregt, als leichtes Getränk zwischendurch, als raffinierter Begleiter zum Wein oder als sulfatreicher Magenbitter. Mineralwasser stimuliert die Geschmacksnerven und lässt die Zunge völlig neue Aromen entdecken. Es umspült den Gaumen, neutralisiert die Geschmacksknospen und bereitet die Sinne auf neue Geschmackserlebnisse vor. Es gleicht nicht nur den durch Alkohol entstehenden Flüssigkeitsverlust aus, sondern kann den Charakter eines Weines auch interessant zur Geltung bringen. Stark mineralisierte Wässer betonen die Gerbstoffe und Säure im Wein, gleichzeitig nehmen sie dessen Süße und Schmelz zurück.

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© Thermenland Steiermark

Wein und Wasser sind in jeder Hinsicht ein Traumpaar. Die Auswahl bei der quellfrischen Partnersuche ist im Thermenland Steiermark jedoch groß – welchen Kriterien muss der ideale Kompagnon zum edlen Tropfen nun denn gerecht werden? Der Weinkenner schätzt den unverfälschten Genuss des Traditionsgetränkes, daher sollte beim Kombinieren von Wasser und Wein der Eigengeschmack des Wassers nicht zu ausgeprägt sein. Zu hohe Mineralanteile sind diesbezüglich weniger empfehlenswert – solche Wässer sind, durchaus gesundheitsfördernde, Einzelgänger und sollten dementsprechend als Hauptgetränk zum Einsatz kommen.

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© Steirerquell

Eine gute Wahl zum Wein trifft man zum Beispiel mit „Steirerquell“, einem reinen Quellwasser, das aufs Wesentliche reduziert ist. Nach dem Essen oder als Einzelgetränk eignet sich „Peterquelle“. Ein Flascherl dieses Wassers reicht auch, um Beschwerden wie Völlegefühl rasch zu überwinden. Das Bad Radkersburger Long Life ist mit seinem hohen Magnesiumgehalt eine wahre Kraftquelle zur Stressbekämpfung, die Kombination mit dem enthaltenen Calcium sorgt für optimale Leistungsfähigkeit der Muskeln. Auch dem Johannisbrunnen entspringt ein besonderer Saft, sein Wasser wirkt entschlackend und positiv bei Atemwegserkrankungeund sowie bei Übersäuerung des Magens. Womit wir wieder bei Essen, sprich Genießen samt Wein und Wasser, gelandet wären. Welche Kombination am besten mundet, hängt vom Temperament der Beteiligten ab. Vor allem bei Weißwein passt kohlensäurereiches Wasser besser zu säurearmen Sorten, während mit Rotwein am ehesten stilles Wasser harmoniert. Berücksichtigt man diese Faktoren, sind Wein und Wasser das ideale Paar – Salute!

 

Mit allen Wässerchen …

Wunderwasserquellen im Thermenland Steiermark

Johannisbrunnen
Entgiftet, regt den Stoffwechsel an, unterstützt die Schleimlösung bei Atemwegserkrankungen, wirkt Magenübersäuerung entgegen und unterstützt die Abwehrkräfte. Seit 1678 steht das natürliche Heilwasser im Dienst der Gesundheit für den Menschen, unter anderem auch als traditionelles Kurmittel von Bad Gleichenberg.
Quelle: Johannisbrunnen/ Bad Gleichenberg
www.johannisbrunnen.at

Long Life
Der extrem hohe Magnesiumgehalt wirkt gegen Stress und fördert die Verdauung, Calcium lässt die Muskeln optimal arbeiten. Berühmt auch für seine Wirkung bei Nierenerkrankungen.
Quelle: Bad Radkersburg
www.longlife.at

Minaris
Wenig Mineralstoffe, neutraler Geschmack, gut zu Wein.
Quelle: Deutsch-Goritz
www.peterquelle.at/minaris

Peterquelle
Ein Fläschchen genügt, um aufsteigendes oder bereits vorhandenes Völlegefühl los zu werden. Tipp: Trinkkuren mit dem kühlen Nass, das in 102 m Tiefe aus vulkanischer Erde sprudelt.
Quelle: Deutsch-Goritz
www.peterquelle.at

Sicheldorfer
Unterstützend gegen Sodbrennen, Magen-Darm-Erkrankungen, Jodmangel sowie Atem- und Harnwegserkrankungen, von Medizinern empfohlen.
Quelle: Bad Radkersburg
www.sicheldorfer.at

Steirerquell
Der ideale Weinbegleiter, neutral, ausgewogen, ursprünglich.
Quelle: Deutsch-Goritz
www.peterquelle.at/steirerquell

 

Museums-Dreieck Hof bei Straden

© Heilwasser-Museum Johannisbrunnen

Heilwasser-Museum Johannisbrunnen

Das Museums-Dreieck Hof bei Straden vereint drei Museen – das Heilwasser-Museum Johannisbrunnen, das Hochzeitsmuseum und „Nostalgisches Landleben“ im Umkreis von 50 Metern. Häufig trifft man hier auf die Chefin dieser drei ländlichen Museumsschätze Agathe Drenth und bekommt in „Sonderführungen“ zahlreiche Erzählungen und Anekdoten rund um die Themen geboten.

Tipp: Museums-Dreieck Hof bei Straden, geöffnet von Mai bis Oktober, jeden 1. und 3. Samstag und Sonntag im Monat und nach Vereinbarung.
Tel.: 0043 (0) 3473/8201 oder 0043 (0) 699/17129624

 

 

© Text: Echt*Zeit Magazin des Thermenland Steiermark